
Beitrag von: Koordinator
Sehr geehrte Frau oder sehr geehrter Herr,
vielen Dank für Ihre Frage. Generell wird eine Knochenmarkpunktion empfohlen, um eine genauere Diagnose zu stellen und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Die Fähigkeit und Erlaubnis, Auto zu fahren, ist nicht zwangsläufig von einer gesicherten MDS-Diagnose abhängig. Allerdings kann es bei einem entsprechenden Krankheitsverlauf, beispielsweise bei Hämoglobin-Werten unter 7 g/dl – teilweise in Kombination mit anderen Nebendiagnosen wie Diabetes oder Herzrhythmusstörungen, sowie der Notwendigkeit bestimmter Medikamente aus medizinischen Gründen nicht mehr empfohlen werden. Dies ist jedoch individuell verschieden. In solchen Fällen rät die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt vom Autofahren ab.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Krankenkasse die Kosten für Fahrten zum Behandler übernehmen. Dies hängt insbesondere von der medizinischen Notwendigkeit ab. Ob eine Kostenübernahme erfolgt, richtet sich nach den individuellen Regelungen der jeweiligen Krankenkasse.
Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten.
Veröffentlicht am: 24. März 2025 um 14:40 Uhr